Rolfs N-Bahn
  I2C Adapter
 


I2C / Schnittstellen LCD1602 2004 LCD-Adapterplatte
 

Als "I2C / Schnittstellen LCD1602 2004 LCD-Adapterplatte für Arduino", ist in den bekannten Internetkaufhäusern diese kleine Platine für etwa 2 Euro zu bekommen.
Natürlich ist diese Platine nicht nur für den Arduino nutzbar.

Für diese Platine habe ich mal wieder nur wenige Infos gefunden. Da ich die Funktion der Platine näher untersuchen wollte, habe ich die Schaltung der Platine aufgenommen.

Ich habe bewusst die Anordnung der Bauteile weitestgehend so übernommen, wie sie auf der Platine angeordnet sind. Auch wenn es dadurch zu einigen unschönen Leitungskreuzungen gekommen ist. Ich bitte das zu entschuldigen. Aber so ist ein Vergleichen leichter möglich.

Wie aus dem Schaltplan ersichtlich ist, wurde die übliche I2C-Display-Schaltung umgesetzt. Dabei hat man darauf verzichtet, die Ports R/W DB0-DB3 des Displays, mit GND zu verbinden.

Das Ein/Aus-schalten der Hintergrundbeleuchtung des Displays, ist über den seitlichen Jumper möglich. Im Schaltplan ist die blaue Leitung vom Port P3 des PCF8574 zum Transistor zu erkennen. Wie zu erwarten, ist es auch damit möglich, die Hintergrundbeleuchtung über den Port P3 Aus und Ein zuschalten. Auch wenn mein hier angeschlossenes blaues Display, dann kaum noch ablesbar ist.

Die Adressports A0, A1 und A2 sind über die Widerstände R4-R6 nach High gezogen, was die Adresse H27 / 39 ergibt. Über Lötbrücken können die Adressen nach Low gezogen werden.

Sehr schade finde ich, das versäumt wurde, die Pull up Widerstände der Datenleitungen SDA und SCL R8, R9 auch mit Lötbrücken zu versehen. Wird die Adapterplatine allein im I2C-BUS verwendet, ist alles Ok. Wird die Adapterplatine dagegen in einem bestehenden BUS eingesetzt, kann es durch die Parallelschaltung der im BUS bestehenden Pull up Widerstände R8 und R9 zu Störungen im I2C-BUS kommen. Gegebenen Falls müssten die Widerstände ausgelötet werden.
Ich hätte es auch angenehm empfunden, wenn die Stiftleisten nur beibelegt worden wären.

Wie in verschiedenen Internettseiten zu sehen ist, soll das Display mit der Platine fest verlötet werden. 

Ich finde allerdings eine steckbaren Verbindung als angenehmer.
Da ich stromführende Leitungen immer als Buchse verwende, haben meine Displays immer eine Stiftleiste.

So kann ich beim Basteln leicht Kurzschlüsse verhindern. Das macht aber eine Verbindung des Adapters, mit meinen Displays unmöglich.

 
Mir blieb nichts anderes übrig, bei einer Adapterplatine die Stiftleiste gegen eine Buchsenleiste zu ersetzen.
Natürlich sind die Stifte in die doppelseitige Leiterplatte eingepresst und nur sehr schwer auszulöten, ohne einen Schaden auf der Platine zu verhindern.
Wie zu erwarten hat das nicht ganz geklappt. So musste ich für die LED-Anoden-Leitung eine Brücke auf der Rückseite der Platine legen. Im Schaltplan rot gekennzeichnet.
Die Funktion der Adapterplatine macht wie erwartet, keine Probleme. Das Modul lässt sich einfach auf das Display aufstecken und funktioniert sofort.

 
Für den Raspberry pi habe ich die "lcdlib.py" verwendet.
Mit BASCOM funktioniert die Standard-LIB "Lcd_i2c.lib" leider nicht.

Eine passende Lieb habe ich hier gefunden.
http://www.forum.g-heinrichs.de/viewtopic.php?f=12&t=73&sid=75a05d2600d73cf5453b10eb76967b2e

Mit beiden Varianten lässt sich das Display leicht über den I2C-BUS ansprechen.

Weiterführende Links:
        Raspberry pi
        BASCOM




 
   
 
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