Rolfs N-Bahn
  Wie alles begann
 

Wie alles Begann!

   
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Von meiner Freundin hatte ich 1981 zu meinem Geburtstag, die abgebildete BR 65 und die 3 Wagen geschenkt bekommen. Na Sie wusste wohl nicht, was Sie damit ausgelöst hat.
Heute sind wir 25 Jahre verheiratet und Sie hat tapfer ein ausuferndes Modellbahnerleben ertragen. Wenn auch viele Jahre kein Platz für eine eigene Anlage war. So habe ich mich doch immer mit der Eisenbahn beschäftigt. Ich muss meiner Frau auch danken hat sie doch so manche Stunde auf einer Bank auf einem Bahnsteig gesessen und mir zugeschaut wie ich Züge fotografiert habe. Ja und dann sind ja noch die vielen kleinen Details die für die Ewigkeit festgehalten werden mussten, da habe ich oft die Zeit vergessen.
1983 habe ich dann beim bereitstellen von Wagen auf der Ladestraße in Mansfeld von einem Beschäftigten erfahren, das es in der BHG (Bäuerliche Handelsgenossenschaft) Dachlatten gibt. Holz war in der DDR eine absolute Mangelware und da wurde eine Pause eingelegt und wir sind gleich hin. 10 Dachlatten konnte ich dann ergattern, also alles auf die Lok. Auf einer V60 war reichlich Platz für die kleinen Besorgungen die jeder so hatte und dann ging es mit dem Nahgüterzug weiter nach Wippra.
Sperrholz war schwer zu bekommen, aber Presspappe gab es. Der Rest der Landschaft wurde aus Papier gemacht und darauf kamen dann Grasfasermatten. Unter den Gleisen hatte ich Streifen aus braunen Matten die mit Sägemehl beklebt waren. Vom Einschottern wusste ich damals noch nichts.
Sichtbare Gleisanlagen  
Ansicht der sichtbaren Gleisanlagen
 
     
Einen kleines Bahnhofsgebäude für eine Nebenbahn gab es nicht, also musste eines selbst gebaut werden. In TT gab es einen Bhf der mir sehr gefhiel und den wollte ich nachbauen. Also habe ich das Dach und die Fenster von einem Bausatz genommen. Und den Rest aus 1 mm starken Sperrholz gebaut. Der Anbau entstand aus einem Bausatz.
Das Haus würde auch heute auf einer Anlage gut aussehen.
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Der Personenzug ist in dem Kopfbahnhof eingetroffen und die Lok soll umgesetzt werden.
Gleisplan des Bahnhofs
  Gleisplan des Bahnhofs
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Nach der Abfahrt ging es dann unter der Hauptbahn durch und an einer hohen Felswand vorbei. Die Felsen entstanden aus Borke und ich hatte sie mit Plakatfarbe in verschidenen Grautönen angemalt.
Im Tunnel fädelte sich der Zug auf die Hauptbahn ein.
 
Hauptstrecke mit Einfahrt zum Bahnhof links der Anschluß zur Dorfumfahrt Dorfumfahrt und Anschuss zum Sägewerk

Haupstrecke mit Einführung des Bahnhofs in die Hauptstrecke.

Umfahrung um das Dorf und Anschluss an das Sägewerk.
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Auf der rechten Anlagenseite kam der Zug dann wider zum Vorschein, um auf der zweigleisigen Strecke an einer Blockstelle vorbei zu eilen.
 
Dann ging es über eine Brücke die die Nebenbahn überquerte in den Tunnel.

Die Mauern und das Tunnelportal waren aus Pappe und mit Mauerwerks-Imitat beklebt.
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Auf einer eingleisigen Strecke kam der Zug dann wieder zum Vorschein, überquerte einen Weg der die Kapelle mit dem Dorf verband. In einem großen Bogen ging es um das Dorf herum um dann nach der Durchfahrt durch eine Brücke aus der Sicht zu verschwinden. Eine weite Stichbahn zweigte von diesen Strecke ab und führte über die etwas misslungene Brücke im Hintergrund hinauf in den Bahnhof-Sägewerk.

Hier kommt der P-Zug vom Bahnhof-Sägewerk und befährt die Strecke dadurch in der anderen Richtung.
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Dadurch kam der Zug dann auf dem linken Gleis aus dem Tunnel.
Die Zweigleisige Strecke mus dann im Gegengleis befahren werden, um an der erwähnten Blockstelle in das Regelgleis geleitet wird zu werden.

Sägewerk















Gleisplan des Sägewerkes.
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Im Bahnhof-Sägewerk gab es ein Umfahrgleis mit einem Bahnsteig und eine Ladestraße. Nachdem der Zug gewendet hatte ging es wieder zurück. Doch nun umfuhr er das Dorf in der falschen Richtung.
   
Nach einigen Jahren war nichts mehr im Handel zu bekommen. In der Zeitschrift Modelleisenbahner dann darüber berichtet das die Produktion von N eingestellt wird. So habe ich kurzentschlossen mein N-Material verkauft und bin auf TT umgestiegen.
Die N-Anlage wurde dann abgerissen. Hätte ich gewusst das es einige Jahre später zur Wende kommen sollte, hätte ich mich wohl nie von der N-Spur getrennt.

In TT habe ich eine Anlage angefangen die wurde aber nicht fertig. Außer einer Gleistrasse und einem kleinem Bahnhof war da nichts. Die Landschaft habe ich nicht mehr angefangen und so kam die Anlage in die Garage, wo sie bald ein Opfer der Säge wurde.

Es entstand dann noch eine Spielanlage in TT für meinen Sohn. Ich habe später noch ein kleines Brett mit einer Anschlussbahn in TT gebaut, über die ich gesondert berichte.
Nach der Wende entstand dann die Bügelbrett-Anlage.
Inzwischen sind 10 Jahre vergangen und nun habe ich endlich Platz und Zeit für die Modellbahn.

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