Rolfs N-Bahn
  Unterer Bahnhof
 

              Unterer Bahnhof

Der Vordergrund war immer noch eine Katastrophe. So habe ich erst einmal alle Gleise raus gerissen und die Fläche vorbereitet.

Zwischen den beiden hinteren durchgehenden Gleisen, sollte ein Bahnsteig entstehen. Das selbe sollte mit den beiden vorderen Gleisen passieren.

Zwischen den Gleisen 2 und 3 sollten Weichenverbindungen gelegt werden. Über diese Verbindungen ist es möglich, die beiden elektrisch völlig getrennte Gleiskreise zu verbinden.

                                     Bahnsteige

Nachdem die Gleise lagen, habe ich für die Bahnsteige aus Sperrholz Dammys gebaut. Das war notwendig, da alle Gleise in einem leichtem Bogen liegen. Nun konnte ich mit meiner gesamten Fahrzeugflotte testen und die Dammys so lange ändern, bis die optimaleBahnsteigform entstanden war.
An einer Stelle musste ich für die Gleise eine Mauer setzen.

Nach dem alles passte, wurde die Lage der Bahnsteige genau markiert. Da mir die Bahnsteigkanten zu niedrig waren, habe ich nach der Vorlage der Bahnsteige, eine 4mm Unterlage angefertigt. Eine zweite 4mm Lage wurde nun 3 mm schmaler angefertigt. Die zweite Lage diente dazu, die aufgeklebten Bahnsteigkanten im Bogen zu formen und auf die Unterlage zu pressen.                 
Nachdem alles ausgehärtet war, konnte die zweite Lage wieder abgenommen werden. Diese diente nun als Vorlage zur Anfertigung der Pflasterplatten. Dabei war darauf zu achten, das diese ein klein wenig breiter waren und das sie an den Übergängen genau passten.
Die einzelnen Pflasterplatten sind mit einer Verstärkung aus Plattenresten miteinander verklebt. Dabei habe ich eine nicht geklebte Trennstelle, in der Mitte des Bahnsteiges vorgesehen. 
Ich habe so einen Hohlraum unter den Bahnsteigen erhalten, wo ich die Kabel für die Beleuchtung verstecken kann.
           
Die Bahnsteigenden werden als Sandschüttungen ausgeführt.

Als nächstes wurden die Bahnsteigüberdachungen gesetzt. Diese sind hier nur eingesteckt, da die Unterführung noch fehlte.

                                   Unterführung

Für den Bau der Treppe habe ich Profile auf eine Platte geklebt und nach dem trocknen ausgeschnitten.
Die Seitenwände bestehen aus Mauerplatten. Vor dem Zusammenbau wurde alles angemalt. dabei habe ich bewusst unsauber und nicht deckend gearbeitet, um die Unterführung in einem etwas runtergekommenen Zustand darzustellen.
Geländer und ein Rest Mauer aus der Bastelkiste vervollständigen alles.

Nachdem Einkleben in die Pflasterplatte, musste im Untergrund ein passender Ausschnitt geschaffen werden.
 

Die Bahnsteige sind nun leicht coloriert worden, um den Plastikglanz zu verlieren.
Die notwendige Dekoration macht dann den Rest.

                    Signal und Beleuchtung

An einem Pfeiler wurde für die Weichenverbindung ein Deckungssignal angebaut.

Unter die Überdachung kam noch eine Beleuchtung.
Zum Abschluss konnten die Überdachungen eingeklebt werden.
Der Bahnsteig besteht aus zwei Inselbahnsteigen. Der Betrachter steht also vor dem Bahnhofsgebäude und schaut vom dem Hausbahnsteig auf den Bahnhof. Da fehlt aber nun das Gleis vor dem Hausbahnsteig.
Für dieses Gleis ist leider kein Platz, da es unmittelbar an der Anlagenkante liegt. Und die Weichen müssten sehr unschön im Bogen liegen. Also habe ich dieses Gleis als ein stillgelegtes Gleis dargestellt.
Eine glaubhafte Begründung für die Stilllegung ist mir noch nicht eingefallen. Aber bisher hat sich noch kein Betrachter der Anlage daran gestrört.
Nun hat der örtliche Eisenbahnverein die Gelegenheit genutzt, eine nicht betriebsfähige Taigatrommel, in dem Gleis abzustellen. 
Bei dem Modell handelt es sich um ein Standmodell von Del Prado.

Ich habe dabei auf der linken Seite das Gleis so dargestellt, als ob hier eine alte Weiche ausgebaut worden ist.

Stellwerke

Als Stellwerke wollte ich ein größeres Fahrdienstleiter- stellwerk und ein kleineres Wärterstellwerk aufstellen.

Da die Gebäude doch sehr unterschiedlich waren, wurden sie farblich aneinander angepasst.

Nun stehen die beiden Stellwerke auf der Anlage so weit auseinander, das die doch vorhandenen Maßstabsunter- schiede nicht auffallen.
Beide Stellwerke haben eine Inneneinrichtung erhalten, stehen sie doch am Anlagenvordergrund, so das dem Betrachter ein leeres Gebäude unschön auffallen würde.
Um die schöne Inneneinrichtung erkennen zu können, haben beide Stellwerke eine Beleuchtung erhalten.

Zum Abschluss werden noch die Signale aufgestellt. Und das Umfeld des Bahnhofs begrünt.

Der Standort der Signale auf der linken Seite hat mir nicht gefallen, so das ich ein Signal als ein Zwergsignal dargestellt habe.
Für die notwendigen Rangierfahrten habe ich Sperrsignale aufgestellt.

 

                   Lagerplatz der Bahnmeisterei

Diese Stelle hat mir noch nicht gefallen. Hier war vor dem Umbau eine Treppe, über die die Mitarbeiter zu der oberen zweigleisigen Strecke kommen konnten.
Die Treppe hat den Umbau leider nicht überlebt. Also musste hier was neues her.

Dafür hatte ich zwei verschiedene Bausätze zur Verfügung.
Obwohl die Treppe für einen Dienstweg etwas zu breit ist, sieht die viel besser aus.

Zwei Lampen reichen um den kleinen Lagerplatz auszuleuchten. Diese sind schnell gebaut. Dazu bin ich auf der Seite Basteleien/Lampen2 näher eingegangen.

Auf BM-Lagerpltäzen sind immer auch Bohlenstapel zu finden. Diese sind leicht aus Holzresten her zu stellen.

Aus Resten, ist ein Ölbunker entstanden.

Eine Reihe kleiner Ausschmückungsteile und ein paar Preiserlein ergänzen den Lagerplatz.

Ich finde diese Ecke ist ein schöner Hingucker im unteren Bahnhof geworden.

In einem Forum wurde ich angesprochen, dass es Bahnsteige mit einem Kleinpflaster nicht gibt.

Beim Bau meiner Bahnsteige, habe ich an ein Vorbild-Foto gedacht. Meine Heimat-BW war die Einsatzstelle Aschersleben. Regelmäßig stöbere ich durchs Internet nach alten Bildern aus meinem damaligen Einsaatzgebiet. Dabei bin ich auf ein Foto gestoßen, welches mir sehr gefallen hat. Das erste Foto in dem Link von Aschersleben, diente dann als Vorbild. Eins stimmt, die Bahnsteigkanten sind dabei nicht passend, aber diese Bahnsteigkanten fand ich einfach schöner. Vorbildgerecht wären behauene Steine als Kanten, wie sie auf dem vierten Bild zu sehen sind.


 
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