Rolfs N-Bahn
  UVBelichter
 
     

UV-Belichter

 

Schon seit einigen Jahren habe ich geplant mir einen UV-Belichter zu bauen. Wie das aber meistens so ist, wenn keine dringende Notwendigkeit besteht, wird so ein Projekt immer wider verschoben. Ich hatte ja eine Methode mit der ich schnell und ohne großen Aufwand Leiterplatten herstellen konnte.
In Internet sind einige Seiten zu finden, bei denen ein Geschitsbräuner zur Material gewinnung verwendet wird. Dies war auch mein Vorhaben und ich habe einige mal bei Ebay vorbei geschaut um solch ein Gerät zu erwerben. Die dortigen Preise haben dann dafür gesorgt das das Vorhaben immer weiter verschoben wurde.
Vor ein paar Wochen hat es dann geklappt, aus langer Weile habe ich mal wider bei Ebay reingeschaut und meine Favoriten abgearbeitet. Da war dann ein Gesichtsbräuner und für 4,50€ bekam ich auch den Zuschlag. Glück gehabt, nach einigen Wochen Hochsommer interessierte sich niemand für einen Gesichtsbräuner. Der Zufall wollte es das ich an dem Nachmittag über unseren Flohmarkt geschaut habe und da bekam ich gleich noch einen Gesichtsbräuner für 4,-€, von dem ich die Röhren als Reserve verwenden werde.

Im Keller lag noch mein alter Scanner und so habe ich mich nun daran gemacht, aus beiden Geräten einen UV-Belichter zu bauen. Darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen, da diese Arbeiten nur von einer entsprechend ausgebildeten Person durchgeführt werden sollten. Im Bekanntenkreis findet aber sicher jeder Jemand der die Arbeiten fachgerecht ausführen kann.
    Nun hatte ich im Internet mehrfach gelesen das zum herstellen von Ätzvorlagen unbedingt ein Laserdrucker notwendig ist, da ein Tintenstrahldrucker keine UV-Licht-Dichten Ausdrucke drucken kann. Es wir geraten im Notfall mehrere Tintenstrahl-Ausdrucke übereinander zu legen. Entsprechend misstrauisch bin ich dann an die Sache gegangen.
Für die Vorlagen habe ich dann eine transparente Inkjet-Folie eines bekannten Herstellers verwendet.
Nach einigen Probedrucken eines Teststreifen mit verschiedenen Druckereinstellungen, zeigte sich das die "Einstellung Normalpapier" und die "Druckqualität auf Hoch" die beste Einstellung war. Mein Canon-Drucker hat damit einen tadellosen Ausdruck gemacht.
Mit dem Teststreifen habe ich dann eine Belichtungsreihe von 0,5 bis 9 Sekunden gemacht.
 
Die erste Leiterplatte gelang dann auch auf Anhieb. Ich habe dabei aber einen Fehler gemacht und die Vorlage nicht seitenvertauscht gedruckt. Dadurch hatte die gedruckte Schicht und der Fotolack der Leiterplatte keinen direkten Kontakt und die Folie wirkte als Lichtleiter. Dies bewirkte dass das UV-Licht unter die Vorlage gestreut wurde und die Leiterbahnen ähnlich wie bei einem unterätzen, nicht mehr Maßhaltig wurde. Am besten ist das bei der Leiterplatte an der Beschriftung und den nun zu großen Bohrlöcher zu erkennen. Die Beschriftung ist dadurch fast vollständig verschwunden.

Mein Tintenstraldrucker hat inzwischen den Geis aufgegeben und ich habe mit einen Laserdrucker "SAMSUNG CLP-320" gekauft. Der Erste Testdruck, hervorragend.
Leider war meine Begeisterung bald dahin. Da ich die Inkjet-Folie nicht mehr verwenden konnte habe ich mir eine Overheadfolie für Laserdrucker gekauft. Der Ausdruck war nicht zu gebrauchen, auch mit den verschiedensten Einstellungen wollte es einfach nicht Blickdicht werden. Auch der empfohlene Tonerverstärker "Solvent 50" brachte keine Abhilfe.
Dann habe ich den Tipp bekommen auf normales Druckerpapier auszudrucken und den Ausdruck mit Speiseöl transparent zu machen.
Naja, das geht. Den Ausdruck vorsichtig von hinten einreiben und auf jeden Fall einige Stunden trocknen lassen. Dann erhält man gute Leiterplatten. Durch das im Papier eingelagerte Holz das als Schatten auf der Leiterplatte auftaucht entstehen kleine Überbrückungen der Leiterbahnen. Als Notbehelf kann man das mal machen aber so richtig ist das auch nichts.
  Der nächste Tipp war Transparentpapier, wobei der abgebildete Entwurfsblock sehr gut sein sollte. Es wird vom Hersteller nur erwähnt das das Papier für alle Druckverfahren gut geeignet sei.
 



Ich kann das leider nicht bestätigen. Wie auf dem Ausdruck sehen kann verschwimmt der Toner in einigen Bereichen.
Legt man zwei einigermaßen gute Ausdrucke übereinander bekommt man ein Layout mit sehr guten Ergebnissen.




 
Ich werde versuchen mir Reprofilm belichten zu lassen, damit müsste ich wirklich sehr gute Ergebnisse bekommen.
Billiger sollte es auch werden, ist doch der Verbrauch des Toners bei einigen Ausdrucken enorm.
 
 

Bei Interesse, hier beschreibe ich wie ich bisher Leiterplatten von Hand hergestellt  habe.


 
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