Rolfs N-Bahn
  Tatra Bahn
 

Die Tatra-Bahn
Štrbské pleso, Starý Smokovec, Tatranská-Lomnica und Poprad

   
1. Depot in Žilina    
2. Štrba    
3. Zahnradbahn Štrba - Štrbské pleso    
4. Die Tatra Bahn    
5. Standseilbahn nach Hrebienok    
6. Seilbahnen zum Lomnický štít    
7. Triebwagen 840    
9. Polnische Hohe Tatra    
10. Video "Abends in Poprad"    
     

Die Fahrzeuge der Tatra Bahn

 

 

 

 

 

 

Bei meinem letzten Besuch in der Hohen Tatra im Jahr 1992 wurden noch die Straßenbahn ähnlichen Fahrzeuge 420.95 ex EMU 89.0 eingesetzt. Von diesen Fahrzeugen waren 1968-69 17 Triebwagen beschafft worden. Inzwischen sind diese Triebwagen in den Jahren 2000-2002 durch 15 neue Triebwagen 425.95 ersetzt worden.

 

 

 

 

420.95

425.95

Leistung

320 KW

600 KW

Geschwindigkeit

50 km/h

80 km/h

Masse

47 t

38 t

Länge

37.534 m

32.984 m

Surweite

1000 mm

1000 mm

 

 

 

 

Die neuen Fahrzeuge 425.95 der Firma Stadler, vom Typ GTW 2/6 sind Elektrische Gelenktriebwagen.
Die Fahrzeuge bestehen aus einem in der Mitte angeordneten Antriebsteil und zwei Steuerwagen. Die Einheit wird über einem Zugbus gesteuert.
Von einem Fahrzeug können über die Vielfachsteuerung bis zu zwei weitere Fahrzeuge gesteuert werden.

 

 

 

 

 

 


Bevor wir die Reise mit der Tatrabahn fortsetzen sollte man sich auf jeden Fall Štrbské pleso anschauen.

 

 

Štrbské pleso ist mit 1355m der höchst gelegene Ort in der Hohen Tatra. Der damalige Landesherr Josef Szentiványi  hat 1873 den Ort gegründet. Mit der Zeit entstanden hier Pensionen und Hotels.
Durch die Skiweltmeisterschaften 1970 wurde das heutige Aussehen des Ortes weitgehend geprägt.
Durch Modernisierung und Neubauten verändert der Ort ständig sein Bild.
Lohnend ist eine Wanderung um den Bergsee Štrbské pleso.
1992 konnte man hier auch noch mit Kutschen um den See fahren, was leider in diesem Jahr nicht angeboten wurde.

Von Štrbské pleso sollte man mit der Tatra Bahn weiter nach Sarý Smokovec fahren.

 

 

 


 

 

Sarý Smokovec 1010m ist der älteste Ort in der Hohen Tatra. Er wurde 1793 gegründet An den Mineralwasserquellen wurde eine Jagdhütte erbaut, später auch die erste Herberge. Der Besitzer der Ortes Štefan Csáky wurde auf die Kostbarkeiten der Natur von dem Parrer Tomás Mauksch aufmerksam gemacht.Aber besonders Verdient machte sich der Pächter des Ortes Ján Juraj Rainer. So lies er den Kurpark erneuern, die Wege zu den Heilquellen auf Hrebienok und den wichtigsten Aussichtspunkten freilegen.


Beim Bau der Tatra Bahn einstand in Sarý Smokovec der größte Bahnhof. Hier kreuzen die Züge von Štrbské pleso und Tatranská Lomnica. Aber auch die Strecke von Porad endet in Sarý Smokovec.

 

 

 

 

In Sarý Smokovec sollte man mit der Standseilbahn nach Hrebienok fahren

und dort eine Wanderung zu den Wasserfällen machen.

Weiter zu der Standseilbahn  

 

 

 

Fährt man mit der Tatra Bahn weiter, so trennen sich die beiden Strecken hinter Sarý Smokovec, in der nähe der Trafostation.

 

 

Die Bahn verlässt hier sehr schnell das Gebirge und erreicht über eine Brücke den Bahnhof Poprad.

 

Im Bahnhof Poprad bildet eine sehr großzügig gestaltete Fußgängerbrücke den Übergang zum Bahnhof. Sie ist sehr hell und freundlich und wird auch als Warteraum für die Tatra Bahn genutzt. Ist doch die Haltestelle auf der Brücke besonders im Winter sehr ungemütlich.

 

 


 

 


 

Fahren wir aber weiter nach Tatranská Lomnica. Dieser Bahnhof ist ein Übergangsbahnhof zur Normalspur. Die Tatra Bahn hat hier nur ein Bahnsteiggleis und ein Ausweichgleis.

 

 

Das Bahnhofsgebäude der Normalspur befindet sich auf der anderen Seite des Bahnhofs.

 

1992 konnte ich in Tatranská Lomnica noch Triebwagen vom Typ 851 ex M286.1 beobachten. Seit 2002 sind diese Triebwagen durch neue Triebwagen vom Typ 840 ersetzt worden. Diese Triebwagen verbinden Tatranská Lomnica mit Poprad über die normalspurige Strecke.

 

 

 
Mir wurde ein Foto des Triebwagens Kométa zur Verfügung gestellt. Das Foto wurde 1995 in Starý Smokovec aufgenommen. Es handelt sich um eine Zufallsaufnahme, wodurch der Triebwagen etwas unglücklich getroffen wurde. Ich freue mich aber dennoch dieses Fahrzeug hier zeigen zu können.

Der Kométa genannte Historischen Triebwagen EMU 26.001 wurde 1913 von GANZ Budapest gebaut.
Der Beiwagen wurde 1908 gebaut, wobei mir die Herkunft des Beiwagens nicht bekannt ist.

Dieser Historische Zug ist regelmäßig bei Sonderfahrten in der Hohen Tatra zu sehen.
 



Foto Benjamin Knopff

 


 

 

 

Neben viele anderen Wander- und Ausflugszielen sollte man es nicht versäumen den Lomnický štit 2632m zu erklimmen. Ist er doch der höchste Gipfel der Hohen Tatra. Erleichtert wird das Unternehmen durch einige Seilbahnen und durch Sessellifte. Man kann aber auch viele Wandere beobachten, die bis zum Bergsee Skalnaté pleso wandern. Von hier aus kann man mit einer Hängeseilbahn auf den Gipfel gelangen.

    Weiter zur Seilbahn

 


 

Die Bahnmeisterei Sarý Smokovec

 

 

 

 

 

 

 

Sarý Smokovec sollte erst verlassen werden nachdem man sich die Fahrzeuge in der Bahnmeisterei angeschaut hat. Dabei sollte die Geduld der Eisenbahner in der Hohen Tatra nicht über strapazieren werden und unnötig in den Gleisanlagen herumgelaufen werden.

Aber auch in Štrbské pleso konnte ich einige Baufahrzeuge anschauen. Da diese in Fahrzeuge in Štrbské pleso am Bahnsteig standen, waren sie besser zu besichtigen.

 

Weiter 5. Standseilbahn nach Hrebienok







Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Bene, 31.12.2009 um 13:17 (UTC):
Hallo Rolf,
sehr schöner Bericht von der hohen Tatra und ihrer Bahnen. War selber schon zweimal dort und konnte im Juli 95 in Stary Smokovec einen grünen Museumszug fotografieren (E-Lok 2-achsig mit Wagen 2-achsig). Kann dir das Bild scannen und schicken (b.knopff@t-online.de), bei Bedarf einfach antworten.
Schöne Grüße und guten Rutsch.



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