Rolfs N-Bahn
  Standseilbahn
 

Die Standseilbahn nach  Hrebienok

   
     
1. Depot in Žilina    
2. Štrba    
3. Zahnradbahn Štrba - Štrbské pleso    
4. Die Tatra Bahn    
5. Standseilbahn nach Hrebienok    
6. Seilbahnen zum Lomnický štít    
7. Triebwagen 840    
9. Polnische Hohe Tatra    
10. Video "Abends in Poprad"    
     

  Die Standseilbahn in Sarý Smokovec  wurde am 17.12.1908 eröffnet. Sie wurde notwendig um das Gebiet der Kaltwasser-Wasserfälle für den Tourismus zu erschließen.
Ursprünglich war eine Zahnradbahn geplant, es wurde aber dann eine Standseilbahn mit einer Spurweite von 1000 mm gebaut. Die Streckenlänge betrug 2019m.
Die ersten Wagen waren noch offene Holzwagen mit Seiteneingänge. Sie fuhren mit einer Geschwindigkeit von 2,9m/s und hatte eine Kapazität von 45 Personen mit einer Stundenleistung von 192 Personen.
1950 wurde der alte Elektromotor 33 kW welcher 1934 schon einmal ersetzt wurde, gegen einen Motor mit einer Leistung von  50kW. Dadurch wurde die Geschwindigkeit auf 4m/s erhöht und erreichte eine Stundenleistung von 250 Personen. 1951 wurden dann die alten Wagen durch neue Wagen ersetzt.
1959 wurde wiederum ein stärkerer Motor mit 62,5 kW eingebaut.
Im Vorbereitung auf die Skiweltmeisterschaft wurde die Standseilbahn ab 1967 rekonstruiert. 
Dabei wurde der gesamte Oberbau erneuert, die Station auf Hrebienok wurde verlegt so das sich die Streckenlänge auf 1937m verkürzte. Die Standseilbahn wurde von der italienischen Firma Ceretti geliefert. Die Fahrzeuge konnten 128 Personen mit einer Geschwindigkeit von 5m/s befördern. Durch den neuen Motor von 220kW wurde eine Fahrzeit von 5min erreicht, was eine Stundenleistung von 900 Personen ergab.

 
 
     
  Modernisierung der Standseilbahn 2007

Im Zuge der modernisierung der Tatrabahnen wurde auch die Standseilbahn modernisiert. Dabei wurden beide Stationen rekonstruiert, dafür lieferte die österreichisch-schweizer Firma Doppelmayer/Garavente die Technologie. Der neue Motor hat eine Leistung von 400kW, dadurch erhöhte sich die Geschwindigkeit auf 10m/s.
Die neuen Wagen wurden von der Firma Gangloff AG Bern geliefert. Die Wagen können 160 Personen befördern, was eine Stundenleistung von 1300 ergibt.
     
 
Leider konnte ich die Maschine nicht besichtigen so das mir durch ein Blick durch das Fenster blieb. Dadurch auch die schlechte Qualität der Bilder.

Ober die alte Antriebsanlage von 1992.

Rechts die neue modernisierte Antriebsanlage.
 
     
   
Zwischen beiden Stationen verkehren zwei Wagen. So das mit nur einer verhältnismäßig geringen Kraft in der Bergstation beide Wagen angetrieben werden können.
 
Das Seil wird dabei über Rollen in Gleis geführt.
     
  In jeden Wagen befindet sich ein Führerstand über den die Verbindung zur Maschinenstation in der Bergstation erfolgt.
     
   
Beide Wagentreffen sich in der Mitte der Bahn in einer Ausweichstelle mit Abtsche Weichen. Wie ich leider erst nach meinem Urlaub auf den Fotos gesehen habe wurde bei der Rekonstruktion auch eine geänderte Weiche eingebaut. Das Bild von 1992 wurde aus meinem Video kopiert und leider habe ich von der neuen Weiche nur ein Teilbild. Ich zeige beide Bilder aber dennoch, um auf den Unterschied aufmerksam zu machen.    
 
     
Weiter 6. Seilbahnen zum Lomnický štít    
     
     
     
     

 
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