Rolfs N-Bahn
  Servo
 

6. Servo - Antrieb

   
1. Gleiskontakte    
2. Schaltpult    
3. Tastatur    
4. Multi-Board wird durch den Fahrregler V3 ersetzt.    
5. Fahrregler V3    
6. Servo - Antrieb    
Die Beschreibung der Steuerung wird hier fortgesetzt.    
 

Für meinen nächsten Bauabschnitt sind Formsignale vorgesehen, diese werden mit Servos angetrieben. Nachdem ich in den letzten Jahren viel experimentiert habe und mit bis zu acht Servos an einem Mikrocontroller gearbeitet habe, ist nun eine möglichst einfache Version vorgesehen. So das auch mein Sohn zu einem späteren Zeitpunkt ohne große Programmiererfahrung damit zurecht kommt.

Bei den geringen Bauteilkosten von unter zwei Euro habe ich für jedes Signal eine eigene Leiterplatte mit für nur einen Servo vorgesehen. Natürlich ist so ein Mikrocontroller mit einem Servo nicht ausgelastet, aber was soll es.

Ich habe bei der Leiterplatte vier Platinen zu einer zusammengefasst, die an vorgesehenen Linien zu Doppel- oder Einzel-Platinen geteilt werden können und so für jeden Einsatzort passend sind.

Ein anfangs geplantes Relais zur Fahrstromabschaltung ist nicht mehr ausgeführt worden, da das die Zentrale übernimmt.

Bei einem Testbetrieb zeigte sich das die LEDs bei dunkelheit zu hell sind und das gelbe Licht bei der Signalstellung HP2 die Blende überstrahlt. Also habe ich eine sonst nur bei Lichtsignalen übliche Tag-/Nachtschaltung vorgesehen. Die LEDs habe ich entgegen der Bauanleitung nicht in Reihe geschaltet. Somit kann ich jede LED mit einem eigenen PWM-Signal einzeln dimmen. Dadurch habe ich bei hellen Sonnenschein ein sichtbares Signal hingen bei Dunkelheit einen schachen Lichtschein der einem Licht mit Gasflaschen entspricht. Um ein überstrahlen der Blende durch das gelbe Licht zu verhindern blende ich das gelbe Licht bei der Signalstellung Hp0 soweit ab, so das der Effekt nicht mehr auftritt.

Als Eingänge sind zwei Ports für je einen Taster vorgesehen, diese werden aber voraussichtlich nicht genutzt werden, sind aber für den Fall der Fälle vorhanden. Ein Port ist Datenport für die Zentrale gedacht.


 

Die Mechanik ist denkbar einfach ausgeführt. Zur Verbindung habe ich eine Hülse von einer Lüsterklemme mit einer 2mm Bohrung versehen, so das der Stelldraht des Servos eingesteckt werden kann. Ein Servo kann ungeahnte Kräfte entwickeln. Um eine Beschädigung der Signals durch ungewollte Bewegungen des Servos zu verhindern, ist ein langer Federweg des Stelldrahtes notwendig. Da das Signal nur einen sehr kurzen Stellweg hat ist der lange Federweg nur durch ein entsprechendes Knicken des Stelldrahtes möglich. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


 

Die Schaltung und die Software sind so einfach das sie auch von Anfängern als ein Einstig in Mikrocontroller machbar sind. Die Seite RN-Wissen ist für die ersten Schritte sehr hilfreich.

http://www.rn-wissen.de/index.php/Servos

 
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