Rolfs N-Bahn
  Rauenstein
 

       Bahnhof Rauenstein

1. Geschichte der Strecke

2. Reaktivierung der Strecke

3. Der Neubau-Bahnhof im April 2007

4. Reste des alten Bahnhof und der alte Gleisplan

5. Gleispan - Fragen

6. Modellvorschlag

7. Bilder vom Juni 1992 von Wilhelm Hesse

 
 
 
Durch meine Recherche über Rückfallweichen bin ich auf der Seite www.stellwerke.de auf ein Bild aus Rauenstein gestoßen. Die dort gezeigt Weichenstraße aus Rückfallweichen hat mich begeistert, so das ich selber nach Rauenstein gefahren bin um mir den Bahnhof anzusehen. Dadurch ist dann diese Seite entstanden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Geschichte der Strecke

 

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Rauenstein liegt im Tal der Grumpen, am Südrand des Thüringer Schiefergebirges. Bei der Erschließung des so genannten Hinterlandes wurde die Hinterlandbahn Eisfeld – Sonneberg gebaut und am 31.03.1910 eingeweiht.
Nach 1945 bekam die Strecke eine immer größere Bedeutung, war doch durch die innerdeutsche Grenze die Verbindung nach Coburg unterbrochen worden. So war die Versorgung von Sonneberg und seines Umlandes nur noch über die Hinterlandbahn möglich.
Auf halber Strecke am km 15,9 liegt der Bahnhof Rauenstein. Auf Grund der topografischen Lage, war es nur möglich den Bahnhof Rauenstein als Spitzkehre zu bauen.

Nach der Wende konnte man in ganz Ostdeutschland beobachten, das durch die ansteigenden Fahrpreise und die zunehmende Motorisierung der Bevölkerung, die Personenbeförderung sehr stark zurück ging. Auf die Nebenbahnen wirkte sich das besonders stark aus. Aber auch der Güterverkehr brach durch die Schließung der Industriebetriebe zusammen. Begründet mit dem schlechten Zustand der Strecke kam es dann 1997 zur Betriebsteinstellung durch die Deutsche Bahn.

2. Reaktivierug der Strecke

Um die Strecke zu Reaktivieren wurde 1999 die Erfurter Industriebahn, vom Freistaat Thüringen mit dem Betrieb beauftragt. Dafür wurde die Strecke von der DB Netz gepachtet. Zur Verwirklichung dieser Aufgabe, wurden die Thüringer Eisenbahn GmbH und die Süd Thüringen Bahn GmbH gegründet. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten konnte dann der Betrieb am 03.10.2002 wieder aufgenommen werden.
Um den Betrieb wirtschaftlicher betreiben zu können, wurden durch den Einbau von Rückfallweichen die Wendezeiten erheblich verkürzt. Und durch die Einführung eines neuen Zugsicherungsverfahren konnte die Sicherheit auf der Strecke gesteigert werden.

   

Thüringer Eisenbahn GmbH                Süd-Türingen-Bahn GmbH    

 

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Foto Jens Zeiger Foto Jens Zeiger
Der Umbau hat begonnen und das Gleis 4 ist bereits abgeschnitten. Die Weichenverbindung wird zurückgebaut und das neue Streckengleis liegt schon.


Später an der gleichen Stelle

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Foto Jens Zeiger Foto Jens Zeiger
Im Gleis 2 sind die Joche schon verlegt, es muss nur noch Schotter rein und die erste Langschiene ist auch schon abgeladen. Das Sperrsignal vom Gleis 4 steht noch, aber es hat keine Funktion mehr.


3. Der Neubau-Bahnhof im April 2007

Ich bin auf den Bahnhof Rauenstein durch meine Recherche nach Rückfallweichen aufmerksam geworden, besonders hat mich ein Bild auf der Seite Stellwerke beeindruckt. Ich habe dann versucht erste Informationen zu bekommen. Am 24.04.2007 bin ich selber nach Rauenstein gefahren. Dort habe ich einen modernen kleinen Bahnhof vorgefunden.

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Da auch gerade ein RegioShuttle aus Sonneberg einfuhr, konnte ich bei der Ausfahrt die Funktion der Weichenstraße mit den Rückfallweichen beobachten.   Vergrößern 600 x 450

 

Wer möchte kann die Ausfahrt des VT in einer kleine Diashow beobachten.
 
 
     Zur Diashow         Zur Diashow

Der heutige Gleisplan erinnert nur noch wenig an den früheren Bahnhof.

 

Die Lage der Rückfallweichen.

Die Strecke wird im Zugleitbetrieb betrieben. Hier kommt seit dem 04.12.2004 als Sicherungstechnik ein neues System mit Namen Stresi-ZLB zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Achszählergesteuertes Zugbeeinflussungssystem AZB. So wurden mehrere Achszählabschnitte eingerichtet, wodurch ein Fahrzeug sicher geortet wird und durch eine Überwachungseinrichtung wird verhindert das zwei Fahrzeuge in einen Abschnitt einfahren. In einem solchen Fall würde eine unzulässige Fahrt durch PZB-Magnete verhindert. Dieses Verfahren hat den Vorteil das es völlig selbstständig und ohne Mitwirkung von Personal arbeitet. So wird ein sicherer Betrieb garantiert.

Weitere Informationen kann man bei der FES-Bahntechnik bekommen.


ein Bild    Weiter zur Seite 2. -  (4. Reste des alten Bahnhof und der alte Gleisplan)

Auf der 2. Seite versuche ich den Gleisplan zu rekonstruieren, wie er zu früheren Zeiten aussah. Dabei waren einige Eisenbahnfreunde sehr hilfreich, die mir Fotos zur Verfügung selten, so das eine Rekonstruktion des Gleisplanes möglich wurde.

 

 
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