Rolfs N-Bahn
  Rauenstein 2
 


 

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4. Reste des alten Bahnhof und der alte Gleisplan

Der Bahnhof Rauenstein war vor seinem Umbau ein sehr romantischer Bahnhof, der für eine Modellbahn ein sehr gutes Vorbild abgeben würde.

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Foto Georg Sattler - Fürstenfeldbruck

Foto Georg Sattler - Fürstenfeldbruck

Die 119ner (U-Boot) beim umsetzen. An der Ladestraße steht auch noch ein G-Wagen. Der Zug ist fahrbereit. Hinter der Lok steht ein G-Wagen, es währe interessant ob es sich um einen damals üblichen GEX-Wagen handelt oder ob hier als PmG gefahren wird.

In dem Buch „Das  große Anlagenbuch“ von Günter Fromm aus dem Verlag Transpress, soll es einen Vorschlag für einen Bf Rauenberge geben, der auf dem Vorbild von dem Bf Rauenstein beruht. Vom gleichen Verlag ist das Buch „Gleispläne für Modellbahnanlagen und Bahnhöfe“ von Günter Fromm erschienen. In diesem soll der Bahnhof Rauenstein als Spitzkehre gezeigt sein und grob dem Vorbild entsprechen.
Da ich beide Bücher selber nicht kenne, bedanke ich mich für die Informationen, die mir von Besuchern meiner Homepage mitgeteilt wurden.

Durch die Mithilfe von einigen Modellbahner und Eisenbahnfreunden konnte ich den Gleisplan rekonstruieren wie er noch 1991 aussah.


Nun zu der heutigen Situation. Leider verkommen die schönen Gebäude zusehends und es wär schön diese vor dem Verfall zu sichern.

Vergrößern 600 x 450

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Foto Georg Sattler - Fürstenfeldbruck

Heute ist es sehr ruhig geworden und hierhin verirrt sich außer ein paar Vandalen keiner.

Die selbe Stelle 1991, es macht alles noch einen gepflegten Eindruck. Der Zugführer geht gerade zum Fahrdienstleiter.


Vergrößern 600 x 450 Das Bahnhofgebäude mit dem kleinen Stellwerksanbau, von hier wurden die Einfahrsignale bedient.
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Vergrößern 600 x 450 Bei diesem Gebäude handelt es sich um das ehemalige Abortgebäude, aber es muss auch als Abstellraum gedient haben. Wahrscheinlich wurden hier Gepäckwagen untergestellt.
   
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Vergrößern 600 x 450
 
An der Ladestraße befindet sich ein weiterer Güterschuppen und in der Mitte des Gleises soll es einen Gleiswaage gegeben haben.
 
 
 
 
An den Güterschuppen schließt sich die eine Rampe an, diese wurde später teilweise mit einem Holzschuppen überbaut, um den Güterschuppen zu vergrößern. Dadurch ist der unterschiedliche Baustiel des Güterschuppens zu erklären.
 
 
Vergrößern 600 x 450
Vergrößern 600 x 450
 
 
 

Betonprellbock Gl 5

Foto Andreas Hänsch

Neben den Ausfahrgleisen muss es in früheren Zeiten noch mindestens ein weiteres Gleis gegeben haben. So ist noch heute neben der Rangierbude ein Betonprellbock zu sehen und die aufgestellten Lampen machen auch nur Sinn wenn früher in diesem Bereich gearbeitet wurde.
 
 
 
Vergrößern 600 x 450    
       
  Eine Ansicht aus dem Jahr 1992 zeigt die selbe Stelle aus der anderen Richtung. Im Vordergrund ist die Kante des Betonprellbocks zu erkennen und man sieht das die Rampe eine Ladekante zu der Verlängerung des Gleis 6 hatte.

Foto Wilhelm Hesse

   
 


 5. Gleispan - Fragen

In dem Buch „Eisenbahn im Sonneberger Land“ von Wolfgang Beyer aus dem Eisenbahn-Fachbuch-Verlag soll es einen weiteren Gleisplan geben, bei diesem ist am Gleis 4 eine kleine Drehscheibe angebunden. Allerdings ist dort die Verlängerung des Gl 5 zum Betonprellbock nicht eingezeichnet. Das Gleis muss es aber gegeben haben, sonst macht der Prellbock keinen Sinn.
Diese Buch kenne ich leider nicht.

Nach dem ich diese Information, von einem Leser meiner Homepage erhalten habe, bin ich auf meinen Fotos auf Suche gegangen. Leider habe ich von diesem Bereich keine Aufnahme gemacht, wer sollte das auch ahnen.

Auf den beiden Ausschnittsvergrößerungen kann man erkennen das es dort etwas gegeben haben muss. Ist doch der Boden sehr eben und der Baumbewuchs macht einen deutlichen Bogen. Im weiteren Bereich des Gl4 folgt der Bewuchs dem Verlauf des Gleises. Dabei wird immer der gleiche Abstand zum Gleis eingehalten. Also könnte es glaubhaft sein, das dort eine Drehscheibe war, um Loks drehen zu können. Sie hatte aber nur eine Größe von höchstens 10 m.

Vergröserung 600 x 450 Vergrößerung 800 x 600


An dieser Stelle möchte ich mich bei Andreas Hänsch bedanken, der mich seit einem halben Jahr regelmäßig mit Informationen zum Bahnhof Rauenstein versorgt, die Anreas in seinem Bekantenkreis erfragen konnte. So konnte auch die Existens der Drehscheibe bestätigt werden.
Einige der Bilder die er mir zur Verfügung gestellt hat, möchte ich hier zeigen.

Kurz vor dem heutigen Gleisabschluß ist noch die Ablage für einen Wasserschlauch zu sehen. Dort soll sich auch ein Wasserkran befunden haben.

Das Gleis war auch länger als heute, so sind hinter dem Prellbock im Gebüsch noch ein Gleis und eine Lampe zu finden.

 

Foto Andreas Hänsch

 
Foto Andreas Hänsch
 
Bild vergrößern   Da Andreas im Herbst in Rauenstein war, konnte er auch den Wasserturm sehen. Dieser ist mir bei meinem Besuch hinter den Bäumen nicht aufgefallen. 
Am wasserturm ist auch noch der Wasserstands-Anzeiger zu erkennen.
Foto Andreas Hänsch      

Wie der Gleisplan einmal ausgesehen hat, wird sich nicht mehr endgültig feststellen lassen. In meinem letzten Gleisplan habe ich nun auch noch den Wasserturm, den Wasserkran und die Gleisverlängerung eingezeichnet.
Als Loks sollen zu der Zeit als es die Drehscheibe gab, auf der Hinterlandbahn Loks der Baureihe 91 eingesetzt worden sein und so war auch die Drehscheibe notwendig gewesen. Nachdem diese Loks auf der Hinterlandbahn durch modernere Loks abgelöst worden sind, wurde die Drehscheibe überflüssig und wurde zugeschüttet. Leider sind mir keine Jahreszahlen bekannt.
Ich könnte mir vorstellen das Reste der Drehscheibe noch heute zu finden sind.

Von einigen Eisenbahnfreunden wurde die existent der Drehscheibe angezweifelt. Nun habe ich einen einen Zeitungsartikel erhalten in dem der Herrn Wolfgang Beyer am 05.04.2006 über den Bahnhof Rauenstein berichtet. In diesem Artikel wird auch die Drehscheibe erwähnt wird.





Es wird schwierig sein, weitere Informationen über den Bahnhof zu bekommen. Über Bilder aus der Dampflok-Ära würde ich mich sehr freuen und diese gern hier zeigen.

Ich möchte mich zum Abschluß, bei allen bedanken die mir beim erstellen dieser Seite mit ihrem Wissen und mit Bildern geholfen haben.


6. Ein Modellvorschlag

Als ich die Gleispläne gezeichnet habe, habe ich einmal versucht wie man den Gleisplan für einen Modellvorschlag verwenden könnte. Das Ergebnis kann man in dieser Animation sehen.
Dabei habe ich erst eine weitere Zufahrt zu der Drehscheibe eingezeichnet. Die Zufahrt habe ich dann weiter nach rechts zu verschoben. So habe ich Platz bekommen, um an die Drehscheibe einen Lokschuppen und eine Bekohlung anzubinden. Der Wasserturm hat bei dieser Variante einen Platz am Lokschuppen bekommen.

 

Von Herr Wilhelm Hesse habe ich Bilder aus dem Juni 1992 bekommen. Auf diesen Bildern kann man sehr schön den Betriebsablauf im Bahnhof Rauenstein beobachten. ein Bild

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