Rolfs N-Bahn
  Oberer Bahnhof
 
  
   Oberer Bahnhof


 
         
Durch den Umbau bedingt, hatte ich für den oberen Bahnhof nur sehr wenig Platz. Aus heutiger Sicht hätte ich die bestehende Luke geändert. Dadurch wäre der Platz für ein Überholgleis vorhanden gewesen. Im Gleisplan Blau markiert.
Damit hätte ich einen vollwertigen Bahnhof erhalten. 

Aber erstmal ging es mit Stellproben los.

Ein Sperrholzbrett diente als Bahnsteig und hat geholfen, eine Vorstellung vom zur Verfügung stehenden Platz zu bekommen.
Der Schuppen für die Köf, wirkte einfach nicht. Und ich hätte schon ganz gern eine größere Lok stationiert.
Aus Resten in der Bastelkiste ist ein neuer kleiner Lokschuppen entstanden. Da die Mauer und das Dach einen Ansatz für einen Anbau hatten und nicht vollständig durchgängig modelliert war, habe ich das durch wilden Wein kaschiert.

Nach dem der Hintergrund des Bahnhof mit einer Felswand gestaltet war, konnte der Bahnsteig gebaut werden. Die Bahnsteigkante habe ich einfach mit Messingprofil und Holzbohlen gebildet. Für Bahnsteigschüttung ist wie immer aus Ostseesand entstanden.

Der Lokschuppen hat eine Innenbeleuchtung erhalten. Die Tore sind einzeln mit zwei Servos angetrieben. Hier ist auch der Micro-Servo für die kleine Drehscheibe zu sehen.

Das Pflaster ist aus billigen Mauerplatten entstanden. Durch schräges anschneiden und ein wenig Druck konnte ich die sehr gut an das Schienenprofil anpassen. Der Übergang zum Fels ist mit kleinen Resten aus Styrodur entstanden. Für die Wegränder habe ich wieder Ostseesand genutzt.
Nachdem alles bepflanzt ist und Schutzgeländer an der Drehscheibe aufgestellt sind, ist das eine schöne Einsatzstelle für meine V60 geworden.

Warum hat dieser kleine Bahnhof eine Einsatzstelle?

Wegen der zunehmenden Industrialisierung, benötigte der nahe gelegene Ort eine Ladestelle, an dem bisherigen Haltepunkt, der Lokalbahn. Aufgrund der gebirgigen Lage, waren der Erweiterung der Bahnanlagen sehr enge Grenzen gesetzt. Um die notwendigen Rangierarbeiten durchführen zu können, musste hier eine eigene Lok stationiert werden.

Zu dem Ladehof gibt es nicht viel zu sagen. Als Besonderheit ist hier nur die Unterführung zu nennen. Der Platz reichte nicht, um eine Zufahrt von der Straße zu bauen. Also habe ich zu dem Spiegeltrick gegriffen und die Zufahrt in den Fels gelegt.

Die rechte Einfahrt musste eine Brücke erhalten, um den Bahnhof an das Straßennetz der Ortschaft anschließen zu können. Die Brücke ist durch einen Umbau eines bekannten Bausatzes entstanden. Natürlich fehlen hier noch die Mauern unter den Widerlagern. Diese stehen natürlich jetzt.
Um die Straße durch die Rückwand zu führen, habe ich auch an dieser Stelle zu dem Spiegeltrick gegriffen.

Der Zugang für Personen wird mit einer Schranke gesichert. Die Sicherung auf dem Bahnsteig übernimmt die örtliche Aufsicht.

Neben die Schranke suche ich noch eine kleine Wärterbude.

Zum Schluss vervollständigen Signale und Telegrafenmasten den Bahnhof.

Es fehlen noch einige Kleinigkeiten, wie Spannwerke, Weichenlaternen und einige weitere Ausschmückungen. Soweit gefällt mir der Bahnhof.


Ich habe nun doch noch einmal mit Papierschablonen probiert, ob es nicht möglich ist eine Umfahrung ein zu bauen. Das wird die nächste Baustelle in dem Bahnhof werden.

 
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