Rolfs N-Bahn
  Multiboard2
 

Es ist geschafft, das erste Multiboars ist fertig.

   
     
 
Nach einigen Fehlentwicklungen ist nun mein erster Fahrregler (Multiboard) fertig.

Angefangen hat alles mit dem C-Control, dann folge eine Steuerung die von einem PC gesteuert werden sollte. Bis ich mich dann an die Mikrocontroller gewagt habe. War mein Vorgänger-Fahrregler noch mit einem PIC-Mikrokontroler aufgebaut, der seine Befehle von einem PC bekam, so verwende ich nun Mikrocontroller ATmega8 von ATMEL, die mir mehr liegen. 
Dieser neue Fahrregler arbeitet völlig automatisch, soll aber auch Kontakt zu seinen Nachbar-Fahrreglern aufnehmen und Daten weitergeben. So das Züge von einen FR-Bereich in einen anderen wechseln können.

Wie geht es weiter?
Für den Bahnhofsbereich ist ein Handregler in Vorbereitung  und für meine Hauptstrecke ist ein großer Fahrregler geplant, der dann auch die Blocksteuerung der Strecke  übernimmt.

War kann das Multiboard?
 
- Das MB ist für Analog-Loks vorgesehen.
- Das MB versorgt die Loks mit Gleichstrom oder PWM-Fahrstrom, je nachdem wie die Lok besser fährt.
- Das MB beherrscht das langsame Anfahren und Bremsen.
- Im EEprom des MR werden die Werte der Loks abgelegt, so das dass sehr unterschiedliche Fahrverhalten meiner Loks ausgeglichen wird.
- Über den I2B-BUS werden Schaltplatienen mit dem MR verbunden, so das je nach Wunsch Ports zum Schalten von Weichen, Relais, Servos und Signale zur Verfügung stehen. Somit übernimmt der MR alle Schaltfunktionen in seinem Bereich.
- Auf einem Mini-Display können alle Werte der MR ausgegeben werden, was bei der Programmierung des MR sehr hilfreich ist. Aber auch im Betrieb des MR ist es angenehm zu sehen, womit der MR momentan beschäftigt ist. Es ist aber auch möglich ein normales Display für ein Stellpult anzuschließen.
-  Bei einem Kurzschluss schaltet der MR den Fahrstrom ab und prüft einmal pro Sekunde ob der Kurzschluss weiter besteht. Gleichzeitig wird eine Meldung auf dem Display ausgegeben.
 
 
   
Die Schaltplatine ist für 8 Ports ausgelegt und wird mit Steckkontakten und Abstandsbolzen mit dem Fahrregler verbunden. Es können bis zu 16 dieser Platinen über einander gestapelt werden. Somit sehen bis zu 128 Ports zur Verfügung, es währen aber auch noch weitere Ports möglich.
Eine solch große Anzahl von Ports wird es in keinem Bereich eines FR geben, so das im Normalfall 1 bis 3 Platinen reichen werden. Je nach Verwendungszweck werden die Platinen immer einzeln angepasst.
Eine Universalplatine wäre zwar angenehm, ist aber unzweckmäßig.

Diese Platine ist mit 3 Ports für Relais zum schalten von Weichen, 2 Ports  für Relais zum abschalten von Gleisabschnitte und 3 Ports für Signale ausgelegt.
 
 
Zur Demonstration sind hier 3 Relais aufgesteckt.
Da die Klickerei der Relais beim programmieren sehr stört werden die Relais erst eingelötet wenn das Programm für die Schaltplatine steht.
Die Relais zum steuern der Weichen werden demnächst entfallen, da ich zur Zeit einen Servo-Decoder für den I2C-BUS in Arbeit habe.
     
   

Ein kleines Video zeigt das Ergebnis des ersten Tests. In dem Video wird gezeigt, das dass Fahren mit Gleichstrom sowie mit PWM-Fahrstrom und der Richtungswechsel funktioniert. Nun geht es an das Programmieren der Fahrreglers. Dann wird er auch langsam anfahren und bremsen und weitere Funktionen übernehmen.

 
Inzwischen arbeiten mehrere Multiboards in meiner Anlage sehr zuverlässig und ich bin dabei ein Multiboard mit einem größerem Mikrocontroller (ATmega32) zu bauen. Da für meine Bahnhofssteuerung ein ATmega8 nicht ausreicht.
 
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