Rolfs N-Bahn
  Fichten
 

 Fichten

   
Auch wenn Bürsten-Fichten schon oft beschrieben wurden möchte ich meine Fichten vorstellen. Ich habe immer gesagt auf meine Anlage kommen keine Flaschenbürsten. Ich habe aber meine Meinung geändert, sie sind schnell gebaut und sehen doch besser aus als ich zuerst erwartet hatte.    
     
Als Material für die Äste verwende ich Handfeger aus dem Baumarkt.
Als Handfeger sind sie nicht zu gebrauchen, aber sie sind billig und fast überall zu bekommen.
 
 
 
Ruck zuck wird der Handfeger skalpiert, so gibt er Material für etwas 15 Fichte. Bei einem Preis von unter 2,-€, ist das auch etwas für den kleinen Geldbeutel.
Die Borsten sind unterschiedlich stark und nicht zu hart. Sie brechen aber auch nicht gleich, also bestens zu gebrauchen.
 
Aus dem Baumarkt bringen wir auch gleich noch Bindedraht mit. Davon schneiden wir einen Draht ab, der etwas 8 mal so lang sein sollte wie die Fichte hoch ist, die wir herstellen wollen.
Dieser Draht wir vierfach zusammen gelegt und einige Borsten dazwischen geklemmt. Dies muss nicht zu genau geschehen.
 
  An beiden Enden wir eine Öse gedreht. Nun kann in einem Schraubstock ein Nagel gespannt und mit einem zweiten Nagel wird der Draht gedreht bis die Barsten gleichmäßig aufgedreht sind. klappt das nicht sofort, kann der Draht auch noch von der anderen Seite gedreht werden.
Zum Abschluss wird der Baum beschnitten. Dabei kann jeder nach seinem Geschmack vorgehen. So richtig schön gleichmäßig oder wie ich es mag so richtig ruppig.
 
 
  Nun wird nur noch der Draht eingekürzt. Soll die Fichte als Hochstamm verwendet werden, kann der Stamm mit Malerkrepp umwickelt und dann mit Weißleim eingestrichen werden, in den sehr feiner Sand gestreut wird.
So hat man in 20 Minuten schnell einige Bäume fertig gestellt.  
  Mit Buntlack Schokobraun werden die Bäume eingefährt. Zum Vergleich habe ich einen unbehandelten Baum daneben gestellt.
Wie stark die Bäume gefärbt werden hängt vom persönlichen Geschmack ab. Es können auch einige Äste heller bleiben, da sind sicher viele Schattierungen möglich.
Der Lack trocknet sehr schnell und die Bäume können weiter verarbeitet werden. Hier kommt der teuerste Posten der Bäume zum Einsatz.
Sprühkleber und sehr feine dunkelgrüne Flocken.
 
  Zum beflocken verwende ich immer einen kleinen Eimer. In diesen kommen so viele Flocken das der Boden bedeckt ist. Zu viele Flocken bringen nichts, das sie sonst sehr schnell verklumpen.

Dann wird der Baum mit dem Kleber besprüht und in den Eimer gelegt. Durch schütteln werden die Flocken auf dem Baum verteilt. Eventuell muss der Vorgang mehrmals wiederholt werden.

Also die Hausfrau mal wieder zu einem Heringssalat überreden und dann bleibt auch solch ein kleiner Eimer für die Modellbahnwerkstatt über.
Ich denke die Fichten können schon überzeugen. Besser als viele Industrieell hergestellt Bäume sehen sie allemal aus. Vor allem sind sie nicht so gleichmäßig.










Als Abschluss noch ein Bild nach dem Einbau in die Anlage.
 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
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